Freedom is not a gift given, it`s a choice made
21.02.11
Zusatztermin
Termin: Sonntag, 27. Februar 2011
Ort: Asbachhalle Reicholzheim
Beginn: 19.00 Uhr
Ich freue mich auf jeden von Euch!
13.02.11
Vortrag über meinen Aufenthalt in Nordindien
01.11.10
Back Home
Einen großen Dank an Alle, die mir diesen Aufenthalt möglich gemacht haben, die mich via Internet begleitet haben und an alle, die mit ihren Spenden das Leben der betroffenen Flutopfer einfacher gemacht haben. DANKE!
Speziellen Dank an meine Kinder Markus und Alex, die sich in den ersten Tagen der Flut sehr gesorgt haben und alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um mit mir Kontakt aufzunehmen.
Ich freu mich darauf, Euch alle in den nächsten Wochen wiederzusehen.
Eure Lisa
22.10.10
Time to say Good Bye!
Heute heisst es fuer mich schweren Herzens Abschied nehmen von:
dem Team von Ladakh-Hilfe und REWA Society
Marianne, die mit ihrem unschlagbaren Humor meine Lachmuskeln strapaziert hat
Silvana, die selbst bei 3500m die Stupa ohne Keuchen hochsprintet
Irina, die sich hauptsaechlich von Zwieback ernaehrt, weil sie kein indisches Essen mag
Mr. David, der mir bei der Verteilung der Spendengelder sehr geholfen hat.
Norbu und Othzer, die als Uebersetzer und Fahrer unersetzlich waren
Kunzang und Chuskit, die immer geduldig meine vielen Fragen beantwortet haben
Dolker, unser Organisationstalent, die alles im Griff hat
“meinen” Kindern, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Rahul, bei dem ich immer einen Tee bekommen habe.
Isfaque, in dessen Kashmiri-Shop ich meine meisten Mitbringsel gekauft habe.
Wangyal, dessen Taxi immer fuer mich uns bereitstand.
Chondol, unsere Vermieterin, die immer darauf geachtet hat, dass nachts alle Voluntaere zuhause sind.
Tugjay, unsere gute Perle, die immer ein Lachen fuer mich hatte.
Dolma, die die besten Momos machte.
allen Kashmiris und ladakhischen Einwohner, die mich im Laufe der Wochen mit vielen Julleys begruesst haben.
den Flutopfern, die ich persoenlich kennegelerrnt habe.
von den Bergen rings um Leh und der Shanti Stupa
und nicht zuletzt von der Lebenweise, der Froehlichkeit und der positiven Einstellung der Ladakhis
Morgen frueh um 9.30h werde ich in Dehli landen, um dort noch 4 Tage zu verbringen. Unter anderem will ich mir das Taj Mahal in Agra anschauen und einen Tag in einem Wellnesstempel verbringen, um mich von der doch recht anstrengenden Zeit in Leh zu erholen. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge von hier weg und trotz Flutkatastrophe und der daraus resultierenden psychischen Belastung war ich sehr gerne in Ladakh, hatte mit meinen Maedels viel Spass und moechte die Erfahrungen auf gar keinen Fall missen.
Ich danke allen, die Interesse an meiner Arbeit und meinen Unternehmungen in Ladakh gezeigt und mich auf meinem Blog begleitet und unterstuetzt haben. Ueber jeden Eintrag im Gaestebuch hab ich mich gefreut. Noch mehr freue ich mich darueber, Euch alle bald persoenlich wiederzusehen. Und auf ein gescheites Schwarzbrot freue ich mich auch.
See you soon in Reichelze!
16.10.10
Election Day
-Die mit der Blume fuer die Freunde der Buddhisten
-Die mit der Hand fuer die Freunde der Hindis
-Die mit dem Tintenfass und der Feder (wofuer die sind, weiss ich auch nicht)
Nun ist es heute soweit. Ganz Leh ist wie ausgestorben, eine richtige Geisterstadt. Heute darf auf gar keinen Fall gearbeitet warden. Autos ausser Regierungsfahrzeuge duerfen nicht fahren. Restaurants und Kneipen bleiben geschlossen und die Laeden sowieso. Bleibt uns also nix anderes uebrig als mit Kamera und Wasserflasche bewaffnet eine Wanderung zu machen. Die Strassen, in denen sonst ein buntes Treiben stattfindet, sind leergefegt und muten fast schon unheimlich an. Deswegen verlassen Marianne und ich die Stadt und wanderrn auf einen Berg, von dem man eine wunderschoene Sicht ueber das ganze Leh-Tal hat.
Ich hoffe Ihr habt noch einen goldenen Oktober in Deutschland!
Bis bald! Julley Lisa
14.10.10
Die Zeit rast......
Am Mittwoch haben wir nur Hausbesuche von morgens bis zum nachmittag. Nach den Morgen-Besuchen bei zwei wirklich suessen CP-Kindern, fahre ich nachmittags mit Othzer nach Gompa Village, um eine neue Hemi-Patientin zu befunden und ihr einen Gehbock zu bringen und zu erklaeren. In der Zeit, in der ich jetzt schon hier bin, habe ich weiss Gott schon etliche Wohnungen gesehen , aber diese Behausung schlaegt alles bisher gesehene um ein Vielfaches. Grossmutter, Mutter, Tochter, deren Mann und Schwester und zwei Kinder wohnen in einem Raum, der vor Dreck gerade so starrt und zudem richtiggehend stinkt. Die hygienischen Verhaeltnisse sind katastrophal. Ich traue mich kaum, die Patientin zu beruehren. Als mir auch noch Milchtee angeboten wird, kann ich nur dankend ablehnen. Ich beeile mich, mit der Patientin und dem Gehbock ins Freie zu kommen, um ihrdie richtige Handhabung zu zeigen. Puh, war ich froh, als ich wieder im Auto sass. Ich schuettete erstmal eine gute Portion Desinfektionsmittel ueber meine Haende.
Tags darauf gehen Irina und ich nach der regulaeren Arbeitszeit ins Camp1 in Choglamsar , in dem schwerst betroffene Flutopfer in Zelten wohnen. Wir bieten den Menschen Trauma-Therapie an. Drei Frauen nehmen das Angebot wahr und erzaehlen uns dabei ihre teils haarstraeubende Story, wie sie die Flutnacht erlebt und ueberlebt haben. Wir versuchen mit Atemtherapie und gezielten Entspannungsuebungen, Massagen und aktivem Zuhoeren zu helfen. Ich hoffe nur, dass die Menschen in Camp1 bis zum Wintereinbruch ihr 1-Zimmer-Haus von der Regierung fertiggestellt bekommen, ansonsten wissen die Leute nicht, wie sie den Winter ueberstehen sollen.
